SOR-SMC

 

Toleranz muss tagtäglich geübt werden… (Klaus Wowereit, 21.6.2006)

GESCHICHTE UND STRUKTUR DES PROJEKTES

Die Idee von "Schule ohne Rassismus" wurde anlässlich des Erstarkens rechtsradikaler Parteien 1988 von SchülerInnen und JugendarbeiterInnen in Belgien entwickelt. Sie wollten auf diese Weise aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus eintreten.

1995 führte der Verein AktionCourage e. V. das Projekt in Deutschland ein.

„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" soll die gesamte Bandbreite der Diskriminierungen, die es zu überwinden gilt, verdeutlichen und die aktive Rolle der Beteiligten stärker hervorheben.

 Gemeinsame Regeln für den Umgang miteinander werden diskutiert und tagtäglich gelebt.  Allein schon aus diesem Grunde trägt das Projekt zur positiven Entwicklung der Schulatmosphäre bei. 

 Am 28. Januar 2011 erhielt unsere Schulgemeinschaft diesen Titel.






 

Link des Netzwerks https://www.schule-ohne-rassismus.org/startseite/

 In jedem Jahr gibt es verschiedene Aktionen, die der Aufklärung, der Auseinandersetzung und Beschäftigung mit diesem Thema dienen.

Des Weiteren arbeiten wir nach folgendem Konzept:

 Kl.7       Vorstellung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ durch den Schülerrat

 Kl.8       Thematisierung im LER - Unterricht; Gleichheit; Gleichwertigkeit von Menschen

 Kl.9        Projekttag zum Thema

 Kl.10     Unterrichtsstoff und Besuch der Gedenkstätte      

Kl.12    Thema im Unterricht und Erarbeitung einer Führung „Schüler für Schüler- Führung durch die Gedenkstätte“

 Teilnahme aller Klassen am Anti-Mobbingtag im Februar und Antirassismus-Tag im März jeden Jahres, Zeitzeugengespräche, Filmvorführungen zum Thema, Teilnahme am Tag der Befreiung des KZ Sachsenhausen, Projekte zum Thema.

 Jährlich erstellen wir eine Übersicht über die Aktivitäten. Diese können gern bei uns eingesehen werden.

 

„Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen,

was nicht tolerierbar ist, festlegen.“  (Umberto Eco, Die Zeit, 5.11. 1993)