Ein Tag im Landtag

Ein Tag im Landtag Brandenburg

Nach einer langen Fahrt mit dem Zug kamen wir endlich am Potsdam Hauptbahnhof an.

Von dort aus liefen wir 10 Minuten zum Landtag, wo wir noch ein paar Fotos geschossen haben!  

 

 

Als wir nach einer Weile warten, dann endlich ins Gebäude konnten, legten wir

unsere Jacken und Rucksäcke ab. Wir versammelten uns um ein Modell des Landtaggebäudes. Dort erzählte uns unsere Führungsleiterin etwas über die einzelnen Sitze der Parteien im Landtag und deren Geschichte. Nachdem wir ein paar Fragen beantworten sollten, gingen wir in den nächsten Raum, wo wir über einem Denkmal saßen, das zum ehemaligen Potsdamer Stadtschloss gehörte.

  

 Nach dem Verlassen der Eingangshalle betraten wir den Plenarsaal, darin finden normalerweise die Versammlungen des Landtages statt.

 

 

Es wurde uns erklärt, dass hinter dem Rednerpult, die Präsidentin (Britta Stark) sitzt und neben ihr zwei Schriftführer. Links und rechts vom Rednerpult sitzen jeweils Stenografen, die die Worte der Redenden aufzeichnen.

 

 

Als wir dort fertig waren, stand ein Gespräch mit zwei Abgeordneten an, Frau Barbara Richtstein von der CDU (Opposition) und Frau Simona Koß (Regierungspartei) von der SPD. Es war ziemlich interessant eine Frau von der Regierungspartei und Eine der Opposition befragen zu können, denn es gab schon bei der Begrüßung Gegensätze. So sagte Frau Koß zum Beispiel „Guten Morgen“. Während Frau Richtstein, die fünf Minuten später erschien, nachdem sie auf die Uhr schaute „Guten Tag“, sagte und meinte, dass man nicht mehr, Guten Morgen, sagen konnte. Das war schon ein bisschen witzig für uns.

 

 

Wir hatten die Möglichkeit den beiden Damen einige Fragen zu stellen. So fragten wir, was denn die Ziele der beiden Parteien für die Zukunft wären. Frau Richtstein (rechts im Bild) sagte, dass die CO2-Emissionen durch den Abbau von Braunkohle im Süden Brandenburgs sehr hoch sein und dass sie sich wünscht diese zu verringern. Frau Koß (im Bild in der Mitte) sagte, dass in Zukunft mehr Geld in Bildung investiert und mehr Lehrer eingestellt werden sollen. Außerdem meinte sie, dass die Polizei verstärkt wird, um eine höhere Sicherheit gewähren zu können. Des Weiteren sollen in Zukunft ländliche Regionen lebenswerter gestaltet werden, damit nicht so viele junge Menschen nach Berlin oder andere große Städte ziehen. Die Beiden waren sich in dem Punkt einig, dass es kein familienfreundlicher Beruf sei, im Landtag oder allgemein in der Politik tätig zu sein. Es bliebe kaum Zeit für sich und seine Mitmenschen. Selbst wenn man einkaufen ist, weiß man nicht, ob man, wenn man dort angesprochen wird, grade arbeitet oder nicht.

 

Nach einer Stunde mussten die beiden Damen wieder ihrer Arbeit nachgehen, wir bedankten uns bei ihnen für ihre Zeit und verließen den Raum mit einer Menge Informationen. Als letzten Termin stand das Mittagessen auf unserer Liste. Einige von uns mäkelten über das Essen, dennoch schmeckte es allen sehr lecker! Am Ende versammelten wir uns noch einmal auf dem Innenhof und verabschiedeten uns dort. Die Einen gingen noch in Berlin oder Potsdam shoppen, die Anderen fuhren gleich nach Oranienburg mit Herr Schumann zurück.

 

 

Alles in allem war es ein sehr schöner Tag dort und wir möchten uns noch einmal rechtherzlich bei Herr Schumann bedanken, dass er uns diesen Tag ermöglicht hat.