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Ratlose Eltern, deren Kinder Schulverweigerer sind, müssen heute nicht mehr hilflos bleiben. Eltern können lernen, sich mit diesen Problemen ihrer Kinder konstruktiv auseinander zusetzen. Am effektivsten ist eine Elterngruppe. Dabei kann man sich austauschen, sich zu unterschiedlichen Sichtweisen anderer Eltern verständigen und man fühlt sich nicht mehr so allein mit seinem Erziehungsproblem.

Als Sozialarbeiterin der Torhorstschule möchte ich Sie gern unterstützen und fachlich begleiten. Dazu habe ich ein kleines drei- Schritte- Programm entwickelt, das Sie in Ihrer Elternrolle stärken soll. Hierbei empfehle ich Vorgehensweisen zur Gesprächsführung, hilfreiche Fragen und Handlungsmöglichkeiten.

Folgende drei Schritte beinhaltet das Programm:

1. Schritt: Sich ein sachliches nüchternes Bild verschaffen!
        Dabei sind die Gedanken Ihres Kindes wichtige Anknüpfungspunkte.

2. Schritt: Gefühlsmäßige Betroffenheit herstellen!
        Im praktischen Teil: Gesprächsführung in Rollenspielen erproben.

3.Schritt: Ziele entwickeln und vereinbaren.
       Wichtig dabei: -Ich-Botschaften statt Du-Botschaften versenden
                   - kleine Schritte
                   - Blockaden erkennen und ihnen begegnen

Wünschenswert wäre die Gründung einer Elterngruppe von Betroffenen, die gemeinsam mit mir solche Probleme erörtern und nach Lösungen suchen.
Zu den Folgen von Schulverweigerung zählen unter anderen:

  • Leistungsabfall in den einzelnen Fächern
  • Fehlender Schulabschluss und damit verbunden Chancenlosigkeit im Berufsleben
  • mögliche Jugendstraffälligkeit
  • Mangelnde bis fehlende soziale Integration
  • Missglückte Schul- und Lernerfahrungen werden später auch an eigene Kinder weitergegeben
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