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In 3 Jahren zum Abitur

Die gymnasiale Oberstufe an der Torhorstschule

Die folgenden Hinweise gelten für Schülerinnen und Schüler, die die gymnasiale Oberstufe seit dem 01. August 2011 besuchen.

Aufnahmeantrag:

Laufbahnberatungsbogen:

Die Originalvorschriften sind auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg zu finden.

Was ist neu?

Struktur / Kursarten:

 Die gymnasiale Oberstufe an Gesamtschulen und Beruflichen Gymnasien besteht weiterhin aus einer Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) und einer Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13), an deren Ende die Abiturprüfung steht.
An Gymnasien ist bereits die Jahrgangsstufe 10 die Einführungsphase (und gleichzeitig das letzte Jahr der Sekundarstufe I), und die Jahrgangsstufen 11 und 12 bilden die Qualifikationsphase.
Neu ist, dass künftig ab de
m zweiten Halbjahr der Einführungsphase an Gesamtschulen fünf Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau mit jeweils vier Unterrichtsstunden pro Woche belegt werden. Die übrigen Fächer werden auf so genanntem grundlegendem Anforderungsniveau mit - je nach Fach - zwei bis vier Unterrichtsstunden pro Woche belegt. Daraus ergibt sich die folgende Belegstruktur in der Einführungsphase an Gesamtschulen:

Belegverpflichtung
Pflichtfächer

Der Unterricht erfolgt in Leistungskursen, Grundkursen Intensivierungskursen und Seminarkursen.

Leistungskurse repräsentieren das Lernniveau unter dem Aspekt einer auf wissenschaftliches Arbeiten vorbereitenden Ausbildung, die exemplarisch vertieft wird. Sie zielen auf die systematische Befassung mit wesentlichen, die Komplexität des Faches verdeutlichenden Inhalten, Theorien und Modellen, auf die vertiefte Beherrschung der fachlichen Arbeitsmittel und -methoden, ihre selbstständige Anwendung, den Transfer und die kritische Reflexion. Leistungskurse dienen der reflektierten Standortbestimmung des Faches und seiner Grenzen im Rahmen einer breit angelegten Allgemeinbildung und in fachübergreifendem Zusammenhang.
Umfang: vier Wochenstunden

Grundkurse führen in grundlegende Sachverhalte, Problemstellungen und Strukturen eines Faches ein, machen wesentliche Arbeitsmethoden des Faches bewusst und erfahrbar und lassen Zusammenhänge im Fach und über dessen Grenzen hinaus exemplarisch erkennbar werden. Sie werden im Lernniveau unter dem Aspekt einer grundlegenden, auf wissenschaftliches Arbeiten vorbereitenden Ausbildung angelegt.
Umfang: zwei Wochenstunden, außer Sport und Französisch – drei Wochenstunden

Intensivierungskurs  und Seminarkurs:

Diese beiden Kurse sind neu. Sie sollen neben der fachbezogenen Ausbildung in der gymnasialen Oberstufe das „individuelle Handwerkszeug“ bereit stellen, das eine Schülerin/ein Schüler benötigt, um erfolgreich lernen und später studieren bzw. die eigene Berufswahl treffen zu können.

Intensivierungskurse sollen in der Einführungsphase an Gesamtschulen dazu dienen, die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler, die möglicherweise von verschiedenen Schulen kommen, auszugleichen. Gleichzeitig dient er der fachlichen, fachübergreifenden oder fächerverbindenden Vertiefung in einem oder mehreren Unterrichtsfächern. Der Intensivierungskurs wird nicht benotet, damit sich Schülerinnen und Schüler ohne Druck gründlich auf die Qualifikationsphase vorbereiten können.

Seminarkurse dienen in der Qualifikationsphase neben der fachlichen und fächerübergreifenden Vertiefung insbesondere dem verstärkten Aufbau wissenschaftspropädeutischer Kompetenz, d. h. der Vorbereitung auf ein Studium, oder der Studien- und Berufsorientierung. Im Seminarkurs wird auch eine schriftliche Arbeit angefertigt und präsentiert, und der Seminarkurs wird benotet. Diese Noten können in die Gesamtqualifikation eingebracht werden, d. h., sie zählen bei der Errechnung der Abiturdurchschnittsnote mit. Damit das Angebot für den Seminarkurs in den Schulen gründlich vorbereitet und geplant werden kann, muss erst spätestens nach einer Übergangszeit von zwei Jahren, also ab dem Schuljahr 2014/2015 der Seminarkurs an allen gymnasialen Oberstufen angeboten werden.
Umfang: zwei Wochenstunden

Belegverpflichtung in der Qualifikationsphase

In der Qualifikationsphase wird die Belegung der Einführungsphase grundsätzlich durchgängig fortgeführt.

§ 10

Wahl der Abiturprüfungsfächer

Die Abiturprüfung umfasst drei schriftliche Prüfungen und eine mündliche Prüfung. Dabei ist aus jedem Aufgabenfeld mindestens ein Fach zu wählen.

Die schriftlichen Prüfungsfächer sind aus den Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau (LK) auszuwählen, wobei sich darunter zwei der Fächer Deutsch, Mathematik oder die fortgeführte Fremdsprache (EN, FR) befinden müssen.

Das mündliche Prüfungsfach wird aus den seit der Einführungsphase belegten Fächern auf grundlegendem Anforderungsniveau ausgewählt.

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